Geschnitzter Nikolaus bezieht sein Quartier im Schlossgarten

Das idyllische Fachwerkensemble ist um eine Attraktion reicher - Neues Glashaus im Beisein der Spender enthüllt

Das idyllische Fachwerkensemble im Hövelhofer Schlossgarten ist um eine Attraktion reicher. Zwischen Kulturscheune, in dem zurzeit die Hövelhofer Krippe zu sehen ist, dem Jagdschloss und dem Küsterhaus hat jetzt die lebensgroße Nikolausfigur aus Zirbenholz aus der Werkstatt des Zillertaler Schnitzers Manuel Oblasser, die bereits zum Nikolausmarkt 2019 vorgestellt wurde, ein neues Domizil gefunden.

Schnell kam nach der Präsentation der Figur im vergangenen Jahr die Idee auf, die rund 200 Kilogramm schwere Nikolausfigur als neues Wahrzeichen des Nikolausmarktes ganzjährig im Schlossgarten zu präsentieren. Dafür wurde im laufenden Jahr ein Wetter- und Witterungsschutz aus Glas angeschafft. Finanziert wurde der zur Hälfte aus dem Verfügungsfonds „Ortskernkonzept 2020“ und zur anderen Hälfte durch private Spenden von Anneliese, Reinhold und Dominik Brunnert, Hubert Hüwelhans, der Katholischen Kirchengemeinde St. Johannes Nepomuk, Gabi und Jürgen Lienen, David Merschjohann, Adrian Röhrich und Thomas Westhof.

Der Bischof Nikolaus von Myra, auf den der Nikolaustag zurückgeht, war immer dort zu treffen, wo tätige Hilfe gebraucht wurde. Hilfsbereitschaft, Ehrlichkeit, Gerechtigkeit und Respekt gehören zu seinem „Täterprofil“. Kurz gesagt – der Nikolaus ist zeitlos und ein Beispiel respektvollen Handels sowie selbstloser Nächstenliebe.

Bereits seit 18 Jahren setzt sich das Bonifatiuswerk deutscher Katholiken mit seiner Aktion der „weihnachtsmannfreien Zone“ dafür ein, den Nikolaus als Freund der Kinder und Helfer von Menschen in Not wieder mehr ins Bewusstsein der Gesellschaft zu bringen. Deshalb wird diese Aktion seit 2009 vom Verkehrsverein Hövelhof aktiv unterstützt. Der Verkehrsverein Hövelhof e.V. und die Katholische Kirchengemeinde St. Johannes Nepomuk nehmen die dauerhafte Aufstellung der Nikolausfigur zum Anlass, den Worten Taten folgen zu lassen. Gemeinsam schließen sie sich der Aktion „Tat.Ort.Nikolaus“ an, die dazu ermuntern soll, gute Taten zu vollbringen. Künftig sollen jährlich zum Nikolausmarkt Aktionen starten. Erstes gemeinsames Projekt ist die Beschaffung einer Fahrrad-Rikscha zugunsten des Caritas-Altenzentrums Haus Bredemeier.

Enthüllt wurde das neue Domizil am Freitag, 4. Dezember, im Kreis der Spender und des Verkehrsvereinsvorstandes unter Beachtung der geltenden Corona-Beschränkungen.